Hanf-Öl

Seine gesunden Eigenschaften wurden schon in der Antike erkannt. Im Mittelalter wurde es von Hildegard von Bingen als schmerzlinderndes Mittel gepriesen. Seit Jahrtausenden werden Hanfsamen und Hanf-Öl für die Ernährung genutzt. Dennoch wurde die Pflanze nach dem Krieg wegen ihrer narkotisierenden Wirkung zu Unrecht als Droge abgestempelt. Heute ist man sich in Wissenschaftskreisen darüber einig, daß Hanf bei vielen Beschwerden und Krankheiten wirkungsvoll eingesetzt werden kann.

Was macht Hanf-Öl so wertvoll?

Hanf-ÖL besteht zu 90 % aus ungesättigten Fettsäuren. Sie sind für den Menschen lebenswichtig, weil sie unser Verdauungssystem durchlaufen, ohne sich festzusetzen und Arterien zu verfetten. Hanf-Öl ist besonders reich an essentiellen Fettsäuren(83 %):

Linolsäure (30 -70 %)

Alpha-Linolensäure (Omega 3-Fettsäure 15 -20 %)

Gamma-Linolensäure (2 -4 %)

Diese ausgewogene Fettsäurezusammensetzung macht das altbekannte Hanf-Öl für unsere gesundheitsbewusste Ernährung attraktiv und macht seine Überlegenheit aus. Linolsäure und Alpha- Linolensäure schützen vor Stoffwechselstörungen, Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen. Sie können den Blutfett- und Blutcholesterinspiegel senken. Bemerkenswert ist, dass Hanf-Öl einen höheren Prozentsatz (3 %) von Gamma-Linolensäure ausweist als alle anderen Speiseöle. Die Gamma-Linolensäure dient dazu, unter anderem Hautkrankheiten wie die Neurodermitis, das prämenstruelle Syndrom, die rheumatoide Arthritis und die diabetische Neuropathie zu bekämpfen. Zahlreiche Studien belegen, dass Gamma-Linolensäure auf die Blutzirkulation, auf die Haut, auf das Immunsystem, auf eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen und bei Multipler Sklerose positiv wirkt. Da der menschliche Körper diese wertvollen Stoffe nicht aufbauen kann, muss man diese von außen zuführen.

Therapeutischer Einsatz von Hanf-Öl

3-4 Teelöffel Hanf-Öl oder 6-7 Kapseln decken den menschlichen Tagesbedarf an den wichtigsten essentiellen Fettsäuren vollständig. Viele Studien wurden von Ärzten, Biochemikern, Wissenschaftlern durchgeführt. Zum Beispiel eignet sich Hanf-Öl hervorragend zur Behandlung von: Neurodermitis: Schon 3 Teelöffel oder 6 Kapseln täglich und eine Öleinreibung der befallenen Hautstellen führen zu einer signifikanten Verbesserung der Hautsymptomatik und das nebenwirkungsfrei. Menstruationsbeschwerden: Schon 1 Teelöffel oder 1-2 Kapseln täglich führt zu einer deutlichen Linderung der körperlichen Beschwerden und der psychischen Symptome. Gelenkrheumatismus: Schon die tägliche Einnahme von 5 Teelöffeln oder 10 Kapseln über den Zeitraum von 6 Monaten führt zu einer nebenwirkungsfreien, klinisch relevanten Reduzierung der Krankheitssymptome. Diabetische Neuropathie: Schon die tägliche Einnahme von 2 - 3 Teelöffeln oder 4-6 Kapseln über 6 Monate hinweg führt zu einer günstigen Beeinflussung des Diabetes mellitus. Außerdem: Die essentiellen Fettsäuren des Hanf-Öls sind für ein gut funktionierendes Immunsystem, das sich mit ihrer Hilfe vor Viren schützt, verantwortlich. Sie tragen zur Vitalität und geistigen Beweglichkeit bei. Sie begünstigen die Synthese von Bestandteilen der Zellmembran und der Mitochondrien. Sie sind am Aufbau verschiedener Gewebshormone beteiligt Hanföl dient zur Behandlung von Ekzemen, Fußpilz oder Brandblasen. Hanf-Öl in der Naturkosmetik Hanf-Öl ist gegen trockene, schuppige oder rissige Haut besonders wirksam: Es dringt tief in die Haut ein und verbessert ihre Geschmeidigkeit und Elastizität. Es lindert und spendet Feuchtigkeit. Es verlangsamt die Faltenbildung und wirkt dabei den Hautalterungserscheinungen entgegen. Hanf-Öl gehört zweifellos zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Speiseölen. Die Wissenschaft hat den hohen Wert der Hanfsamen erst in den letzten Jahren entdeckt und prophezeit dem Hanf heute eine große Zukunft als Samen- und Ölpflanze. Floreal Hanföl erhalten Sie in zwei Versionen: 0,25 l Hanföl in einer lichtgeschützten Flasche, die eine längere Haltbarkeit gewährleistet. Hanföl Kapseln, gefüllt mit kaltgepresstem Hanföl im Glas à 60 Kapseln. Zur innerlichen Anwendung sind beide Versionen zu empfehlen. Zur äußerlichen Anwendung eignet sich ausschließlich Hanföl, das auch mehrmals täglich auf die befallenen Stellen aufgetragen werden kann.